
KI muss im Gesundheitswesen so selbstverständlich werden wie Hygiene.
Ein Impuls von Silke Bublitz-Peters
Seit über 24 Jahren begleite ich Ärztinnen- und Ärztenetzwerke, Kliniken und Arztpraxen bei der Einführung von QM, Hygiene, Datenschutz und seit vier Jahren KI in den medizinischen Alltag. Dabei hat sich meine Sicht auf das Thema grundlegend verändert.
„Die Zukunft der Medizin entscheidet sich nicht daran, wie viel KI wir einsetzen. Sondern daran, ob Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende sie als Verbesserung erleben.“
Somit ist KI nur dann erfolgreich, wenn sie den Therapieablauf verbessert und von den Menschen akzeptiert wird, die täglich mit ihr arbeiten.
Deshalb reicht es nicht aus, KI aus einer rein technischen Perspektive zu betrachten. Die Medizin lebt von Erfahrung, Kommunikation, Empathie und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Gerade weil heute ein großer Teil der medizinischen Versorgung von Ärztinnen gestaltet wird, brauchen wir auch ihre Perspektiven, Erfahrungen und Erwartungen bei der Entwicklung und Einführung von KI.
Mein Ziel ist es, insbesondere Ärztinnen in Kliniken und Arztpraxen dabei zu unterstützen, KI sicher, kritisch und gewinnbringend einzusetzen. Nicht als Ersatz für ärztliche Kompetenz, sondern als Instrument für bessere Diagnostik, effizientere Therapieabläufe und mehr Zeit für den Menschen.
In meinen KI-Schulungen geht es deshalb nicht nur um Technologie. Es geht um neue Blickwinkel, den Erfahrungsaustausch unter Ärztinnen und die Frage:
Wie kann KI die medizinische Versorgung verbessern, ohne die Menschlichkeit der Medizin zu verlieren?
Ich bin überzeugt:
Die Zukunft der Medizin entsteht dort, wo medizinische Erfahrung und Künstliche Intelligenz gemeinsam gedacht werden – zum Nutzen der Patientinnen und Patienten und zur Entlastung der Teams.
KI ist keine Zukunft. KI wird zur neuen Selbstverständlichkeit im Gesundheitswesen – genau wie Hygiene.
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