Unternehmensberatung im Gesundheitswesen

 

 

Daten-Inzucht vermeiden: Der Habsburger-Effekt in Urologie und Onkologie

KI kann hervorragend unterstützen – aber nur, wenn die Daten vielfältig sind. Kommen Trainingsdaten überwiegend aus nur einer Quelle, entsteht „Daten-Inzucht“: Die KI wirkt in ihrem gewohnten Umfeld sicher, wird aber außerhalb dieses „Stammbaums“ schnell fehleranfällig. Genau das nennen wir den „Habsburger-Effekt“ der KI.

Urologie: Prostata-KI im Praxisalltag

Ein System wird an der Uniklinik trainiert – Top-Geräte, perfekte Bildqualität, standardisierte Abläufe. In der Niederlassung ist die Realität oft anders: andere Geräte, variierende Bildqualität, andere Patientenprofile.

➡️ Ergebnis: mehr Fehlalarme oder übersehene Befunde – nicht, weil die KI „schlecht“ ist, sondern weil sie zu einseitig gelernt hat.

Hämatologie/Onkologie: Nebenwirkungen falsch eingeschätzt

KI-Modelle zur Vorhersage von Nebenwirkungen basieren teils auf Daten aus einem einzelnen Zentrum – mit bestimmten Protokollen, Dokumentationslogik und Supportivstandards. In anderen Settings kippt die Vorhersage.

➡️ Ergebnis: Risiken werden zu hoch oder zu niedrig bewertet – mit direkten Folgen für Therapieentscheidungen, Patientenführung und Sicherheit.

4 Fragen, die jede Praxis stellen sollte

  1. Woher kommen die Trainingsdaten (Setting/Region/Patientenmix)?
  2. Wurde das System im niedergelassenen Bereich validiert?
  3. Welche Grenzen sind dokumentiert (Bias, Datenqualität, Übertragbarkeit)?
  4. Gibt es Monitoring, Updates und klare Verantwortlichkeiten im Betrieb?

 

KI braucht Vielfalt – sonst wird sie zum Risiko.

Wie wir Praxen unterstützen

Wir unterstützt Ärztinnen und Ärzte im Rahmen von Praxisveranstaltungen, Vor-Ort-Coachings und Beratung, um KI-Risiken frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden – praxisnah, strukturiert und mit überschaubarem Zeitaufwand.

 


🙋🏻♂ Sie möchten wissen, wie gut Ihre KI-Lösung wirklich ist?

Dann kontaktieren Sie uns einfach.


Website durchsuchen